125 Jahre AACZ – Jubiläumsexpedition

Hier geht es zu den täglichen Updates unserer Jubiläumsexpedition

Der AACZ schaut auf eine lange Tradition von Club Expeditionen zurück. Aufgrund der Corona Pandemie um ein Jahr verschoben, wird im Jahr 2022 die Geschichte weitergeschrieben.

Im Jahr 1896 wurde der AACZ gegründet und feierte im Juni 2021 sein 125-jähriges Bestehen. Wir nehmen dieses freudige Ereignis zum Anlass um unsere Expeditionstraditionen weiterzuführen und eine Reise in die Changla Himal Region in West Nepal zu unterstützen.

Hilfsprojekt

Sie können sich beteiligen, indem Sie uns bei unserem Hilfsprojekt helfen!

Team
  • Bruce Normand (Leitung)
  • Andi Frank (Leitung)
  • Sarah Marti (Ärztin)
  • Alexander Skawran
  • Charlotte Steinmeier
  • Franz Friebel
  • Gedas Simutis
  • Hansueli Jud
  • Javier Alegria
  • Max Brunner
  • Ulla Heikkilä
  • Manuel Bonnet
  • Steven Brown
  • Vencislav Popov
  • Yoann Trellu
  • Yannick Walo
  • Felix Hermann
  • Daniel Crepaz
  • Yannick Revaz
  • Christian Läubli
Wann

Die Expedition ist für den Zeitraum vom 24. Sept. bis 30 Okt. 2022 geplant.

Eigentlich wollten wir 2021 nach Nepal aufbrechen, aber aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie, die Nepal schwer getroffen hat, musste die Expedition verschoben werden.

Wohin

Die Region Changla Himal liegt im äussersten Nordwesten Nepals an der Grenze zu China. Ein Interkontinentalflug bringt das Team zunächst nach Kathmandu. Von dort geht es mit Regionalflügen über Nepalganj weiter nach Simikot, dem regionalen Zentrum. Selbst heute ist diese Region nach wie vor nicht über Strassen zu erreichen. Der letzte Abschnitt zum Base Camp wird als Mehrtagestreck mit Lasttieren bewältigt.

Was

Das Team besteht aus einer Mischung von Teilnehmenden, die sich zum ersten Mal an eine Expedition wagen und einigen sehr erfahrenen Expeditionsbergsteigern, die bereits auf mehreren ausseralpinen Unternehmungen, auch äusserst anspruchsvollen, unterwegs waren. Die Berge der Changla Himal Region bieten eine grosse Auswahl an Möglichkeiten für Bergsteigen im Alpinstil in allen Schwierigkeitsgraden.

Wie

Das Expeditionsteam wird im alpinen Stil in Teams von 2 bis 3 Personen klettern, die ihre eigenen Pläne über das Basislager hinaus im selbstgesteuerten Stil des AACZ machen. Durch Workshops und die Teilnahme an regelmäßigen Clubaktivitäten trainieren die Mitglieder verschiedene Aspekte: Erste-Hilfe, Eisklettern, Gletscherrettung… Erfahrene Mitglieder haben einen Teil ihrer Zeit der Planung gewidmet, um sicherzustellen, dass das Team über einen angemessenen Hintergrund verfügt.

Hintergrund

Den Teilnehmern und dem Club ist es ein sehr grosses Anliegen, die Expedition so nachhaltig und sozialverträglich wie möglich durchzuführen. Um dies zu erreichen hat sich das Team zum Ziel gesetzt, eine Überkompensation (grösser als Faktor 2) der CO2 Emissionen für Flüge und Transport zu erreichen. Daneben unterstützen wir auch zwei Hilfsprojekte.

Wir arbeiten mit der NGO RIDS zusammen, um die Entwicklung des Dorfes Durpa in der Nähe unseres Basislagers zu unterstützen. Wir streben 20’000 CHF an, und die Spendenkampagne hat begonnen. Mehr Informationen hier!

Daneben wird ein medizinisches Hilfsprojekt für die Einwohner West Nepals eingerichtet mit dem Ziel, 12’500 CHF zu sammeln. Damit sollen 125 Personen gegen grauen Star behandelt werden. Als Partnerin hierfür wurde das NGO Projekt Ek Ek Paila ausgewählt, das von Freiwilligen ÄrztInnen nach dem Erdbeben von 2015 ins Leben gerufen wurde. Neben der Geldsammlung sollen ausserdem Medikamente und medizinische Ausrüstung gesammelt und gespendet werden.
Aufgrund der mehr als grosszügigen Beteiligung aller Huttli, Freunde und Expeditionsteilnehmer konnten wir Ende 2021 dieses Ziel bereits mehr als erreichen. Wir erhielten die stolze Summe von 16’350 Franken die wir bereits an Ek Ek Paila weitergeben konnten. An dieser Stelle möchten wir uns mit einem grossen DANKE SCHÖN bei allen Spendern bedanken!

Das Expeditionsbudget beläuft sich auf 90’000 CHF wovon 40’000 CHF direkt in Nepal ausgegeben werden und so den Leuten und dem Land zugute kommen. Die Teilnehmenden sind dem Club sehr dankbar für die zugesagte Unterstützung der Expedition mit 50’000 CHF.